APC Sommer - Was hat es damit auf sich?
APC - Archäologischer Park Cambodunum
Cambodunumweg 3
87437 Kempten(Allgäu)
Täglich von 10.00 - 17.00 Uhr göffnet (Montag Ruhetag)
Mitte Dezember bis MItte März geschlossen.
Der griechische Geograph Strabon (63 v. Chr. - 23. n. Chr.) nennt in seiner "Geographika" der damaligen Welt "Kambódounon" - Kempten, lateinisch Cambodunum, als Stadt der Estionen.
Das damalige Kempten hat damit das älteste schriftliche Zeugnis einer deutschen Stadt. Bis heute fehlt von einer keltischen Siedlung jede Spur. Wohl bekannt hingegen ist die römische Grün-dung von Cambodunum im 2. Jahrzehnt n. Chr. auf dem rechten Hochufer der Iller.
Seit 1885 wurde der Plan der in der 2. Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. in Stein erbauten Römerstadt Cambodunum durch viele Ausgrabungen nach und nach erschlossen. Die neuerlichen Ausgrabungen sind vor allem auf das kaum erforschte Bild der ersten, nur in Holz erbauten römischen Siedlung gerichtet. Gleichzeitig werden einige in ihren Grundmauern aufgedeckte Bereiche nicht wieder zugeschüttet, sondern als Archäologischer Park zugänglich gemacht (siehe Abbildungen 1 und 2 rechts).
Als 1. Abschnitt wurde 1987 der Gallorömische Tempelbezirk fertiggestellt. Die teilweise rekonstruierten Bauten sind als Modelle im Maßstab 1:1 zu verstehen; originale Grundmauern und aufgesetzte Rekonstruktionen sind gut zu unterscheiden. In den rekonstruierten Tempeln und im zugehörigen Freigelände wird versucht, ein lebendiges Bild der Anlage in römischer Zeit nachzuzeichnen (siehe Abbildungen 3 rechts).
Weitere Auskünfte:
Kulturamt
Memmingerstraße 5
87439 Kempten
Telefon: 08 31 / 25 25 - 200
Mail: kulturamt@kempten.de
VERANSTALTUNGSHÖHEPUNKTE IM APC
Der "APC-Sommer", eine fruchtbare Partnerschaft mit dem Kemptener Kleinkunstverein Klecks: Tempel, Jazz, Theater - unter diesem Motto gibt es alljährlich in den Sommermonaten ein besonderes Angebot im APC; oft außergewöhnliche Veranstaltungen an außergewöhnlichem Ort inmitten der "Ruinen" der einstigen Römerstadt Cambodunum.
Geboten werden Lesungen, Theater, große und "kleine" Kunst, Feste und viel Musik von Klassik und Moderne bis zu traditionellem und neuem Jazz. Klangvolle Namen und Neuentdeckungen sind und waren im Programm, international renomierte und regionale Größen:
Allotria Jazz Band · Charlie Augschöll · Lynn August · Konrad Bauer · Bens Belinga · Cambodunum Brass · Barbara Dennerlein · Paolo Fresu · Cornelia Froboess · Robert Gernhardt · Dieter Hildebrand · Stephan Holstein · Thomas Holtzmann · Peter Pius · Isny Oper · Ernst Jandl · Jo Jung & Boogaloo · KaRi-dance · Rabhi Abou Khalil · Max Kinker · Michael Köhlmeier · Klytaimnestra · Wolfgang Lackerschmid · Landestheater Schwaben · Nancy Laufer · Lyambiko Magnolia Jazz Band · Albert Mangelsdorff · Charly Mariano · Christian Ludwig Mayer · Pablo Neruda · Pasadena Roof Orchestra · Evan Parker · Pili-Pili Quadro Nuevo · Christoph Ransmayr · Michael Riessler · Sammy Rimington · Otto Schenk · Sebastian Schunke · Sigi Schwab · Milan Svoboda · Aki Takase - Quintett · The Camber Orchestra of Groove · The Sixtonics · Mark Twain · Karl Michael Vogler · Martin Walser · Kurt Weinzierl · Christian Willisohn ...
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um 20:00 Uhr
Die Kraft, der Soul, der Blues, die Einflüsse Ellingtons u. v. m. – allgegenwärtige Elemente Mingus’scher Musik, werden von Tá Lam 11 zu neuen Glanzpunkten veredelt.
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