Anläßlich einer AK Besprechung am 04.03.1999 im Meckatzer Bräuengel kam es zu
vereinzelten Unmuts Äußerungen, speziell über die Arbeit des Vorstandes. Nach
ausführlicher Diskussion und dem Ausscheiden von fünf AK Mitgliedern kehrte sehr
schnell wieder Ruhe ein.
bereits weit im Vorfeld des Kornhausumbaues brachte der Klecks Vorschläge und Forderungen bei der Bau Behörde und dem Liegenschaftsamt ein. Leider verzichteten diese Behörden und das Architekturbüro Sonneck & Jennes auf eine Einbindung der Kornhaus- Benutzer und Veranstalter völlig.
Nur auf intensives Drängen des Klecks kamen folgende Gespräche zustande :
22.03.96 Besprechung im Ingenieur Büro Seibold : Herr Seibold
Herr Schneider
Herr Hensler
Herr Merkle
Herr Supp
Folgende Punkte wurden festgehalten :
- Die Plazierung des Regie/Technikraumes an der Rückseite des Saales
auf der Galerie
- Außer den Anschlussbuchsen für Licht und Ton sollen diverse Sprech-
Anlagen Buchsen zusätzlich installiert werden.
- keine Läutwerke ! Nur optische Rufzeichen
- Zweitanschlussbuchsen für Licht und Ton
- Multicore Kabel von der Regie zur Bühne
25.06.97 Begehung Baustelle Kornhaus mit : Herr Wintergerst Ligenschaftsamt
Herr Hausmann Architekturbüro
Herr Seibold Elektroplanung
Herr Merkle Klecks
Herr Hensler Klecks
Herr Supp Klecks
Herr Hegwein Klecks
Folgende Punkte wurden vom Klecks angeregt oder bemängelt :
- Die Abtrennung zwischen Bühne und Backstage nur mit einem Vorhang
ist völlig ungenügend.
- Die Küchenzugänge sind viel zu schmal
- Einbau einer Kochnische im kleinen Saal ( Fahrerlager )
- Alle Klingeln müssen abstellbar sein
- Notausgänge von aussen verschließbar einrichten
- Beschallungsanlage von D & B
- Zugang zum Techniker Raum auf der Galerie von hinten
- Hubwagen für den Flügel
- bei bewirtschafteten Veranstaltungen unbedingte Koordination
zwischen Pächter und Veranstalter.
24.07.97 Besprechung im Bauamt mit : Frau Beltinger Bauamtsleiterin
Herr Müller Architekturbüro
Herr Wintergerst Liegenschatsamt
Herr Endres
Herr Moog Bauamt
Herr Hensler Klecks
Folgende Ergebnisse konnten vereinbart werden
- Bedienung des Saales aus der Küche soll nach den Vorstellungen
des Klecks mit verschiedenen Möglichkeiten gehandhabt werden.
- Dem Veranstalter muß im Mietvertrag die Möglichkeit eingeräumt werden
dem Wirt den Direktzugang zwischen Küche und Saal zu verbieten.
- die Automatiktüren werden breiter
- im kleinen Saal wird eine Anschlussmöglichkeit für eine mobile Theke
vorgesehen. Wasser - Abwasser - Strom
- Die technische Lösung der Beschallungsanlage wird mit den Mitarbeitern
des Klecks einvernehmlich vorgenommen.
- verschiedene Bühnen-Variationen-Möglichkeiten
- mobiles Trennwandsystem zwischen Bühne und Backstage mit ent-
sprechenden Schallschutzeigenschaften
- geeignetes Konzertflügel Transportgerät wird angeschafft.
- Bühnenvorhang-Konzept soll wie geplant bleiben. Der Hauptvorhang
muß aber schwarz sein.
- Diverse Telefonanschlußmöglichkeiten werden wie vom Klecks
vorgeschlagen installiert.
- Der Regieraum wird wie vereinbart eingerichtet. Licht und Ton sind
zusätzlich von drei Stellen variabel ansteuerbar.
- Die rückwärtige Galerie erhält ein Podest für Bestuhlung und Tische.
10.08.98 Klecks erstellt nach Fertigstellung des Kornhauses folgende Mängelliste :
- Schwarzer Vorhang ragt trotz aller Hinweise zu weit in die Bühne
- Bühnenteile nicht höhengleich einstellbar
- Treppen zur Bühne nicht auf beiden Seiten 4 m breit
- Starkstromanschlüsse hinter der Bühne - Es fehlen Kabeldurchführungen
in der Trennwand, d.h., Türen müssen geöffnet bleiben.
- nur 2 Monitorboxen auf der Bühne sind zu wenig. normaler Standard
auf allen Bühnen sind 6 Monitore.
- kein Tonabnehmer im Konzertflügel
- alle Künstlergarderoben sind zu klein
- In keiner Künstlergarderobe ist eine Toilette installiert, dafür überall sehr
komfortable Duschen. Die einzige Gemeinschaftstoilette für Künstler
befindet sich in der obersten Galerie
- infolge großzügiger Bestuhlungs - & Betischungspläne wesentlich
weniger Plätze
- Verdunklungsrollos funktionieren nicht
- Türen fallen viel zu laut in die Schlösser
- Das Kassenhäuschen im Eingangsbereich ist nur von Vorne über den
Publikumsbereich zugängig. Der alte Seitenzugang wurde
unverständlicherweise zugemauert.
- Die vorgeschlagenen und angeregten Bilderschienen in den Foyers und
den Treppenaufgängen wurden nicht angebracht.
- Jeder Veranstalter sollte ein Schlüssel für die von ihm angemieteten
Räume erhalten.
um nicht zuviel Platz auf der Kornhausbühne zu verlieren - der Hausvorhang ragt infolge eines Leinwandkastens viel zu weit in die Bühne - musste der Klecks sehr aufwändig einen eigenen Vorhang anfertigen lassen.
Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Swing-Club, Wirtshaus Valentin, Gabriele Merkle, nicht am allgemeinen Angebot des Klecks Kartenservices, allen Interessierten jeweils Eintrittskarten anzubieten. Dies führte vor Allem bei Besuchern von Ausserhalb zu Ärger und Unverständniß.
weniger die Künstlerin selber, sondern weitgehend ihr Management hielt die Künstler-
Betreuer auf Trab.:
Schwarze Handtücher statt der üblichen weißen ( hier half Wolfgang Specht-Modehs.
Wagner am Samstag Nachmittag persönlich aus )
Sicherheitsabstand die erste Reihe mußte entfernt werden
Neue Trommelfelle obwohl völlig in Ordnung mußte das Schlagzeug mit neuen
Fellen bespannt werden ( Musikhaus Rimmel half hier aus ).
Spezielle Hammond Orgel Eine solche wurde kurzfristig vom Management und
den Musikern verlangt. Mit viel Aufwand wurde sodann eine
solche hinter Karlsruhe gefunden und nach Kempten trans-
portiert. Im Konzert schlug der Pianist Thierry Eliez dann
gerade mal 5 Akkorde darauf an.
franz. Rotwein ganz kurzfristig mußte ein edler Tropfen organisiert werden, as
natürlich kein Problem war. Amüsant wurde es, als noch eine
Thermoskanne und Teegläser verlangt wurden, um einen
unverdächtigen Genuß auf der Bühne zu ermöglichen.
( 2 Flaschen 89er Saint-Emilion )
bei der handschriftlichen Nummerierung der Eintrittskarten wurden acht Karten zweimal mit den gleichen Nummern ausgefüllt. Die zunächst ratlosen Besucher und Platzanweiser konnten die dadurch freibleibenden Plätze nicht sofort identifzieren und besorgten mit dem Kirchner Ersatzstühle, die neben dem Seitenaltar aufgestellt wurden.
Das war für weitere Kirchenkonzerte die Geburtsstunde der freien Bestuhlung in diesem
Bereich.
ein Autofahrer, der verkehrsbedingt vor dem Engel Altstadt halten mußte, war von den
Cajun-Boogie Klängen der Ludwig Seuss Band derart begeistert, daß er über sein
Handy beim Wirt Wiggi Schiefele sofort eine CD bestellte.